Rückblick auf vergangene Termine
Im August wollen wir uns, wie schon angekündigt, zu einem Picknick im Park treffen. Hier soll es einmal nicht nur um die täglichen Zumutungen der Politik gehen, sondern es können auch mal andere Themen zur Sprache kommen.
Als Ort schlagen wir den Jenischpark vor, weil es dort sicher ruhiger ist als etwa im Stadtpark. Treffpunkt soll das Jenischhaus sein, wo wir uns am 9. August um 15 Uhr sammeln wollen. In der Nähe gibt es die S-Bahn-Station Klein Flottbek oder an der Elbe die Bushaltestelle Teufelsbrück.
Wir suchen uns dann ein nettes Plätzchen im Park, und wie bei einem typischen Picknick ist zu empfehlen, eine Decke oder einen Klappstuhl mitzubringen. Dazu könnte jeder etwas zum Naschen und Trinken mitbringen, zunächst für sich selbst, aber wenn etwas übrig ist, wird es sicher noch andere Abnehmer geben. Flaschenöffner und Korkenzieher werden vom Veranstalter bereitgestellt. Es muss kein großes Buffet sein. Wir können ja auch von Luft und Liebe leben …
Im Falle von vorhergesagtem Starkregen würden wir das Treffen allerdings kurzfristig absagen oder zeitlich verlegen. Schaut deshalb einen Tag vorher auf unsere Website. Bei wechselhaftem Wetter oder plötzlichem Regen könnte man auch in das kleine Café Schmidtchen im Jenischhaus gehen, das bis 17 Uhr geöffnet hat.
Wir bitten auch diesmal um eine kurze Anmeldung für das Treffen, auch damit wir evtl. auf Nachzügler noch warten müssen.
Unser Thema: Was tun gegen den Ewigen Krieg (Forever War)?
George Orwell hat in „1984“ den Ewigen Krieg beschrieben, der nicht etwa geführt wird, um zu gewinnen und reiche Kriegsbeute einzufahren. Vielmehr dient er der Herrschaftssicherung im Inneren und zugleich der permanenten Vernichtung von Ressourcen, die dadurch der darbenden Masse der Bevölkerung dauerhaft vorenthalten bleiben. Das oberste Kriegsziel besteht in der Fortdauer des Krieges, der er von beliebig wechselnden Bündnispartnern gegen beliebig wechselnde Gegner geführt wird.
Der Westen führt derzeit Kriege in der Ukraine – indirekt auch in Russland –, im Gazastreifen, im Libanon sowie gegen den Iran und den Jemen; Kriege, die er nicht gewinnen kann, aber auch nicht beendet. Stattdessen wird schon das Ausbrechen des nächsten Krieges angekündigt – gegen die derzeit noch „verbündete“ Türkei.
Haben wir es schon mit dem Orwell’schen Ewigen Krieg im Sinne von „1984“ zu tun? Und müsste die Friedensbewegung mit einem Krieg dieser Art anders umgehen als mit den Kriegen der Vergangenheit?
Weitere aktuelle Themen möglich.
Unser Thema: Aussichten auf den Bürgerkrieg? Besteht eine reale Bürgerkriegsgefahr? Und wenn ja, warum? –
Schon 1993 räsonierte Hans Magnus Enzensberger im gleichnamigen Essay über die „Aussichten auf den Bürgerkrieg“.
Der kanadische Professor David Betz warnt seit 2023 im angelsächsischen und seit 2025 im deutschen Sprachraum vor aus seiner Sicht unabwendbaren Bürgerkriegen in den Ländern des Westens.
In den USA spekulieren die politischen Beobachter, ob sich das Land schon auf dem direkten Weg in einen zweiten Bürgerkrieg befindet. Und der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen prognostiziert in einem aktuellen Interview eine „Revolution“ in Deutschland nach den Landtagswahlen im September.
Auch vor dem Hintergrund der jüngsten Unruhen in Frankreich und Belfast wollen wir die verschiedenen Aspekte des Themas kritisch beleuchten.
Die Themen des Abends stehen noch nicht fest.
Biopolitik
Die „Corona“-Krise markiert ein tiefen Einschnitt in die Gesellschaft. Unsere Welt ist seither politisch, und oft auch privat, nicht mehr dieselbe. Wir versuchen einen kleinen Schritt in Richtung echter Aufarbeitung und wagen einen Ausblick: Was droht als nächstes? Worauf müssen wir uns vorbereiten? Stichworte: „Krankheit X“, Mikrobiom, neuartige Antibiotika, selbstreplizierende RNA.
Format: Folienpräsentation mit Diskussion.
Teil 1: Biologie
Teil 2: Politik
