Rückblick auf vergangene Termine
Unser erstes Treffen im „the one” beendet vorerst unsere Suche nach einem geeigneten Treff ohne Fußball, Zigarettenrauch und hohem Schallpegel. Die Glocke war gemütlich und urig, aber für unsere Zwecke suboptimal. Wir besprechen den Entwurf einer Art Carta, in der wir das Selbstverständnis bzw. die Zielsetzung unseres NDS-Gesprächskreises kurz umreißen. So wollen wir Interessierten signalisieren, was uns thematisch bewegt und wie wir hier miteinander umgehen wollen. Der Text soll auf einer noch zu erstellenden Homepage für Interessierte zur Verfügung stehen. Um unseren Kreis bekannter zu machen, zu vergrößeren und auch, um für die NachDenkSeiten zu werben, besprechen wir einzelne denkbare PR-Maßnahmen. Homepage, Facebook-Account, Visitenkarten und Infokarten für Kabarettbesucher sind einzelne Punkte, bei denen schnell Einigkeit besteht.
Zum Thema „Die USA und der Wandel ihrer Außenpolitik“ gab uns Sebastian Fischer einen Einblick. Von der anfänglichen republikanischen Solidarität mit nach Unabhängigkeit von Kolonialstaaten strebenden Ländern über den Isolationismus vor dem Ersten Weltkrieg, „WW II“, den West-Ost-Konflikt, die Rolle des Weltpolizisten der letzten Jahrzehnte und des Imperiums ganz aktuell zog sich die Linie der wechselnden Begründungen für Kooperationen, Umstürze und Kriege.
Die Entwicklung der Türkei, von Atatürk bis Erdogan, zeichnete uns Udo Fröhlich. Es gab ein komplexes Bild mit Aspekten geostrategischer Bedeutung, kulturellen Wandels und wirtschaftlicher Entwicklung. So manche der heute zu Tage tretenden Konflikte erschienen vor dem Hintergrund dieser Geschichte viel verständlicher. Klar wurde auch, dass wir in unseren bundesrepublikanischen Debatten viel zu wenig Wissen um diese Zusammenhänge transportieren.
