Rückblick

Rückblick auf vergangene Termine

Gesprächskreis

Datum: 4. Mai 2023
Uhrzeit: 19:00
Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, Hamburg
Gesprächskreis

Gesprächskreis

Datum: 20. April 2023
Uhrzeit: 19:00 - 21:30
Ort: Forum Sasel, Saseler Markt 1, Hamburg
Gesprächskreis

„Wagenknechts bevorstehende Parteigründung: Volksaufstände in den Redaktionsstuben“

Datum: 6. April 2023
Uhrzeit: 19:00
Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, Hamburg
Gesprächskreis

Als Diskussionspartner zu Gast: Autor Tom Wellbrock (neulandrebellen.de)

Mit Ihm wollen wir über seinen Artikel sprechen (Link nebenstehend), in dem er heftigste gesellschaftliche Konflikte prophezeit, für den Fall einer Parteineugründung durch Sahra Wagenknecht. Die offene Lücke im Parteiensystem und ihre Ausfüllung beschäftigt uns schon lange. Sein Artikel beschreibt nun mögliche Reaktionen, von denen die Hetze gegen die Friedensdemo der 50.000 in Berlin eine Vorahnung gewesen sein könnte.

Wir bitten um Anmeldung unter udo(at)nachdenken-in-hamburg.de, damit wir organisatorisch Stühle stellen vorbereitet sein können.

„Beendet das Schießen!“

Datum: 25. März 2023
Uhrzeit: 19:00
Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12, Hamburg
Gesprächskreis

Link und Timeline des dokumentierten Livestreams zum auch selektiven Nachhören am Ende des Posts.

 

Friedenspolitik

„Beendet das Schießen“

Vorträge und Diskussion über Wege aus der großen Kriegsgefahr von und mit Norman Paech, Jürgen Rose und Felix Feistel vom Samstag, 25. März 2023, 19 Uhr, Rudolf-Steiner-Haus, Hamburg

„Beendet das Schießen! Wege aus der großen Kriegsgefahr“ ist der Titel einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Norman Paech, Jürgen Rose und Felix Feistel vom Samstag, 25. März, 19:00 Uhr im Rudolf-Steiner-Haus im Mittelweg 11-12 in Hamburg. Eingeladen hat der NDS-Lesergesprächskreis nachdenken-in-hamburg.de

Impulsredner und Diskutanten waren der Hamburger Völkerrechtler Professor Norman Paech (Thema: „ Angriffskrieg, Selbstbestimmung oder Selbstverteidigung?“), der Münchener Oberstleutnant a.D. Jürgen Rose vom Darmstädter Signal („Die militärische Lage. Wege zum nachhaltigen Frieden?“) und der Berliner Jurist Felix Feistel („Der Ukraine Krieg – Kontinuität in der neuen Normalität?“). Durch den Abend führte die Hamburger Sängerin und Moderatorin Nina Maleika. Der Eintritt war frei, Spenden zur Kostendeckung waren willkommen vor Ort im Versammlungssaal und sind es noch (da wir ein Defizit von mehreren Hundert Euro noch zu stemmen haben) via paypal an mit dem Stichwort „25.03.2023“.

Über 766.000 Menschen (Stand: 22.3.2023) haben binnen weniger Wochen das „Manifest für den Frieden“ unterzeichnet. „Sie wünschen sich einen politischen Wechsel von der Kriegslogik zur Friedenslogik. Sie wollen Diplomaten entsenden statt Waffen“, so Udo Fröhlich vom einladenden Gesprächskreis.

Über 50.000 Menschen sind vor vier Wochen nach dem Aufruf der Initiatorinnen Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zur großen Kundgebung vor dem Brandenburger Tor gekommen und begründeten so den Neustart einer kraftvollen Friedensbewegung in Deutschland.

Mit dabei stets und auch aus allen Teilen der Republik Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten. Diese organisieren zum Teil vor Ort – wie auch in Hamburg – in eigener Regie Gesprächskreise für Diskussionen und werden nun zum Thema Frieden vermehrt öffentlich aktiv.

„Nachdem in Berlin ein bemerkenswertes Zeichen gesetzt worden ist, soll die Friedensbewegung im Land weiter Fahrt aufnehmen. Als einen Beitrag neben anderen aus Hamburg organisierten wir vom Gesprächskreis nachdenken-in-hamburg.de zusammen mit Freunden diesen großen Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema“, erklärt Udo Fröhlich, Moderator und Ansprechpartner des Hamburger Gesprächskreises. .

Nachtrag

Aus Anlass der Veranstaltung gibt es auch eine mehr als irritierende Anfrage eines „Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus“ (unter dem Dach des DGB und der VHS bei ‚Arbeit und Leben‘ ) beim Vermieter.

Wie neuerdings so oft, wenn strittige Themen öffentlich diskutiert werden sollen, hat fünf Tage vor dem Veranstaltungstermin dieses Mobile Eingreifgruppe (finanziert u.a. vom Bundesfamilienministerium und dem Hamburger Senat) sich mit Unterstellungen und Falschbehauptungen an den Saalvermieter gewendet, offenkundig mit dem Ziel diesen zu verunsichern oder gar den Mietvertrag – wie andernorts praktiziert – zu canceln. Dem Vermieter wurde zunächst Beratung angeboten.

In dem uns vorliegenden Schreiben wird der alternativen Nachrichten-Plattform NachDenkSeiten für den Mainstream mittlerweile szenetypisch nachgesagt, dass ihr neuerdings vorgeworfen werde, Verschwörungstheorien eine Plattform zu biete. Nichts Konkretes, nur Hörensagen und üble politische Nachrede. Herausgeber und Redaktion der NachDenkSeiten haben sich schon deutlich zu solchen Vorwürfen, die Teil einer gezielten regierungsnahen Diffamierungskampagne sind, klar- und richtigstellend geäußert. Im vorliegenden Fall war der kritisierte Nachrichtenblog nicht einmal Veranstalter des Themenabends im Hamburger Rudolf-Steiner-Haus. „Das ist schlechte Recherche und folglich fake news als Grundlage für einen mit Unterstellungen gespickten Brief. Und das alles ohne bisher mit dem im Einladungsflyer namentlich genannten Veranstalter Kontakt aufgenommen zu haben.“ (Fröhlich)

Das Rudolf-Steiner-Haus als Vermieter sieht sich selbst „der Weltoffenheit, Völkerverständigung, Gewaltfreiheit und dem Frieden verpflichtet“. Die Referenten hält man dort – so das Antwortschreiben an das Mobile Beratungsteam – nicht für verdächtig mit Antisemitismus und Rechtsextremismus in Verbindung zu stehen.  Mit den Organisatoren von nachdenken-in-hamburg.de habe man in der Vergangenheit bei zwei Veranstaltungen mit Albrecht Müller – so die Geschäftsführung „gute Erfahrungen gemacht. Dabei sind mir weder rechtsextremistische noch verschwörungstheoretische Inhalte untergekommen. Albrecht Müller leitete meines Wissens die Planungsabteilung der beiden Bundeskanzler Willy Brandt, der selbst von den Nationalsozialisten verfolgt wurde, und Helmut Schmidt, von dem aufgrund seiner Erfahrungen aus dem 2. Weltkrieg folgendes Zitat stammt: „Lieber 100 Stunden umsonst verhandeln, als eine Minute schießen“. Insofern kann ich mir gut vorstellen, dass diese Veranstaltung auch im Sinne unseres früheren Bürgermeisters und Ehrenbürgers unserer Stadt sein würde.“

31.3.2023, Udo Fröhlich, Moderator des NDS-Gespächskreises nachdenken-in-hamburg.de

 

Link und Timeline

Hier der Link zu der von Dritten im Netz bereitgestellten Dokumentation (https://www.youtube.com/live/5LNFwnPw3HE?feature=share), leichter zu erschließen mit folgender Timeline:

00.00.00 Vorspann techn Einrichtung kann raus

00.04.05 Intro mit „Beinahe-Jonglage“

00.05.08 Begrüßung für die Veranstalter durch Udo Fröhlich vom NDS-Gesprächskreis

00.23.22 Vorstellung der Referenten durch Moderatorin Nina Maleika   (Sorry, Ton schlecht)

00.27.25 Norman Paech  Vorbemerkung  und Rede u.a. mit 4 Kernfragen:

1) Angriffs- oder Verteidigungskrieg?  juristische und pol. Argumentation

2) War der Krieg unvermeidbar?

3) Sind Friedensverhandlungen möglich?

4) Gibt es eine atomare Gefahr?

00.46.00 Felix Feistel:

Kontinuität des Schreckens, von der „Neuen Normalität“ zur „Zeitenwende“

01.08.10 nur techn. Umbau

01.14.30 Jürgen Rose (Darmstädter Signal) Vortrag Inside Nato etc.

01.45.10 Diskussion der Referenten

02.00.35 Publikums-Fragen (mit Antworten vom Podium)

02.53.20 Abschluss Dank Nina Maleika und Udo Fröhlich

02.56.31 Schluss des dokumentierten Livestreams