Gesprächskreis Dezember 2018

Datum: 19. Dezember 2018

Uhrzeit: 19:00 bis 22:00

Ort: Rindock's, Johnsallee 64, Hamburg

Gesprächskreis

Unsere Themen im Dezember waren:

Rufschädigung durch die Antonio-Amadeus-Stiftung

Wie umgehen mit den hanebüchenen „Antisemitismus“-Vorwürfen gegen die NachDenkSeiten? 2019 werden wir uns anschauen, wie Jeremy Corbyn es schaffte, aus den gegen ihn gerichteten Attacken gestärkt hervorzugehen.

Eine weitere Idee ist ein Argumentationstraining gegen Rechts, im Stil der „Stammtischkämpfer/innen“-Seminare der Linken. Eine solche Schulung dauert sechs Stunden und wurde bundesweit bereits schon mehr als 8000 Mal  durchgeführt.

Dazu Buchtipp: „Moshe Zuckermann, Der allgegenwärtige Antisemit“.

Und ein Videotipp bei friedensratschlag.de: „Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache“. Bernays gilt als „Vater der Public Relations“.

Situation von Julian Assange

Immer noch lebt Assange unter unwürdigen Bedingungen in der ecuadorianischen Botschaft in London, in ständiger Sorge vor einer Auslieferung an die USA. Diskutiert wurde, in welchem Zusammenhang seine Situation mit weiteren Themen zu sehen ist.

Aktuell wurden z.B. die Journalisten von Correctiv, welche die kriminellen CumEx-Geschäfte publik machten, verklagt – wegen angeblicher Anstiftung zum Verrat von Geschäftsgeheimnissen. Journalismus ist kein Verbrechen: Zur Pressefreiheit gehört selbstverständlich das Recht, die Bevölkerung über gemeinwohl-relevante Themen zu informieren. Der Bundestag berät über ein Gesetz, das den Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Hinweisgebern (Whistleblowern) regeln soll.

Zugleich hilft kaum jemand Assange. Schweigen herrscht z.B. bei Amnesty International, Reporter ohne Grenzen, den meisten Parteien und Journalisten (Medien berichteten zwar, doch es gibt kaum persönliche Soli-Bekundigungen von Journalisten auf Facebook und Twitter). Einzig die Linke zeigte Solidarität. Sevim Dağdelen und Heike Hänsel besuchten Assange in London.

Unsererseits ist als Minimum eine Petition für Freilassung geplant.

Solidarität mit den #Gelbwesten

Die Gelbwesten in Frankreich sind eine soziale Bewegung, die nicht parteigebunden ist. In Deutschland solidarisiert sich u.a. die #aufstehen-Bewegung um Sahra Wagenknecht mit den Protesten. Auch wir haben eine Weste mit unserem Logo in Auftrag gegeben.

Die Forderungen der Gelbwesten sind im Netz an vielen Stellen nachzulesen.

Neu: Kommentarfunktion auf unserer Website

Nutzt die Funktion, z.B. um Themenvorschläge für 2019 einzubringen!

Ein frohes und gerechtes neues Jahr!

 

 

 

 

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